Aktuelles

 

 

Kardioangiologische Rehabilitationsnachsorge (KARENA)

 

Es stehen folgende Termine für das Jahr 2018 fest:

 

Samstag, 17. März

Samstag, 16. Juni

Samstag, September

Samstag,  November

 

jeweils von 9:00 bis 12:45 Uhr.

 

 

Es handelt sich um ein ambulantes Nachsorgeprogramm nach einer Rehabilitation wegen einer Herz-, Kreislauf- oder Gefäßerkrankung mit 4 Veranstaltungen pro Jahr.  Die Teilnahme ist möglich, wenn in der Rehabilitationseinrichtung eine Verordnung erfolgte.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat Ärztliche Leitung der Mühlenbergklinik unter 04523/993-1054.

Mühlenberg-Klinik gewinnt Reha-Zukunftspreis 2017

 

Die Mühlenberg-Klinik Holsteinische Schweiz hat den Reha-Zukunftspreis 2017 gewonnen. Das Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG) würdigt damit das Projekt „Multimodales Konzept Marfan-Syndrom“. Darin werden die Rehabilitationsmöglichkeiten von Menschen mit der seltenen Erkrankung Marfan-Syndrom beschrieben, die in der Klinik der Deutschen Rentenversicherung Nord seit fünf Jahren eine auf ihre Erkrankung zugeschnittene Reha absolvieren können. Die Spezialisten der Mühlenberg-Klinik in Bad Malente beschritten damit Neuland in der rehabilitativen Versorgung, begründete Prof. Uwe Koch-Gromus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften und wissenschaftlicher Leiter des IQMG, die Entscheidung der Jury.

Ebenfalls beteiligt am mit dem ersten Preis prämierten Projekt waren die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. und die Marfan-Sprechstunde des Universitären Herzzentrums Hamburg.  Somit vereinte sich die Expertise der beiden Experten des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE)  Professor Yskert von Kodolitsch und PD Dr. Meike Rybczynski mit dem erklärten Bedarf der Patienten und der langjährigen Erfahrung der Reha-Spezialisten der Mühlenberg-Klinik unter der Leitung von Professor Eike Hoberg, Dr. Friedrich Schroeder und PD Dr. Dieter Benninghoven.

Der Innovationspreis wird jährlich durch das IQMG ausgelobt. Die Kriterien der Jury Innovation, Verbesserung der Versorgung, Umsetzbarkeit und Effizienz wurden durch das seit 2014 laufende Marfan-Projekt in allen Punkten erfüllt.  Professor Eike Hoberg und Dr. Dieter Benninghoven nahmen den mit 3000 Euro dotierten Preis Ende November in Berlin entgegen. Das Preisgeld wurde der Marfan-Hilfe gespendet.

Rehabilitation für Patienten mit Marfan-Syndrom

 

Das Marfan Syndrom ist eine seltene erbliche Bindegewebserkrankung mit Auswirkungen auf Herz, Augen, Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke. Betroffene Menschen benötigen das Spezialwissen der Medizin und können ihre Lebensqualität durch eine angepasste Lebensweise schützen. Weitere Informationen zu diesem Krankheitsbild unter: www.marfan.de

Als einzige Klinik in Deutschland bietet die Mühlenbergklinik Menschen mit Marfan-Syndrom einmal pro Jahr eine speziell auf diese Patientengruppe abgestimmte Rehabilitationsbehandlung an. Die Behandlung findet in einer  geschlossenen Gruppe statt, d.h. dass alle Patienten dieser Gruppe vom Marfan-Syndrom betroffen sind. Die Ergebnisse dieser Behandlung werden kontinuierlich ausgewertet. Zuletzt wurden die Erfahrungen der ersten beiden Behandlungsgruppen aus den Jahren 2014 und 2015 wissenschaftlich publiziert. Der Artikel “Inpatient rehabilitation for adult patients with Marfan syndrome: an observational pilot study” ist einsehbar unter:  

https://ojrd.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13023-017-0679-0

Verhaltensmedizinisch kardiologische Rehabilitation

 

Seit kurzem bietet die Mühlenbergklinik im Bereich Verhaltensmedizin neben der bereits langjährig etablierten verhaltensmedizinisch orthopädischen Rehabilitation nun auch eine Behandlung gemäß einem verhaltensmedizinisch kardiologischen Konzept an. Die Behandlung ist für Patienten mit einer Herzkreislauferkrankung und zusätzlicher psychischer Beeinträchtigung  geeignet.

Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)

 

In der psychotherapeutischen Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen hat sich der Ansatz der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) bewährt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist das Konzept der kognitiven Flexibilität. Kognitive Flexibilität bezeichnet das Ausmaß, zu dem sich Menschen mit ihren eigenen Gedanken und Überzeugungen identifizieren (kognitive Fusion) bzw. sich von ihnen distanzieren können (Defusion). Fragebogeninstrumente zur Erfassung kognitiver Fusion wurden in englischer Sprache entwickelt. Dr. C. China, Dr. L.B. Hansen und PD Dr. D. Benninghoven haben nun eine deutsche Version des Cognitive Fusion Questionnaires (CFQ-D) entwickelt und in Form eines wissenschaftlichen Posters bei der Jahrestagung 2017 der Association for Contextual Behavioral Science in Sevilla präsentiert.

Das Poster als Download finden Sie hier:

Poster ACBS

Patientenrückmeldungen

 

Die poetische Rückmeldung einer Patientin über Ihre Reha im Juli 2017

 

REHA IN MALENTE

Als ich hierher gekommen bin,

da war mein Selbstvertrauen hin.

Mein Problem war das und dies

und meine Stimmung ganz schön mies.

Ich mochte einfach keine Leute

ganz im Gegenteil zu heute.

Hab` hier ein ganzes Teil gelernt

und die Probleme sind entfernt

da irgendwo im Hintergrund.

Ich fühl mich besser und gesund.

Kann meinem Körper wieder trauen

und ruhiger in die Zukunft schauen.

Uns wurde hier so viel geschenkt

auch, dass man mehr kann als man denkt.

Man darf sich nur nicht selbst vergessen

und sich dazu nicht auch noch stressen.

Hab` gelernt in manchen Stunden

und in so manchen Walkingrunden:

Auch hilfreich ist der gute Sport

(und es passierte danach nicht ein Mord!).

Im Gegenteil, man fühlt sich frisch

und kommt das richtige auf den Tisch

dann, und Ihr werdet`s wirklich sehen,

kann es nur noch aufwärts gehen.

Drum vielen Dank an alle Leute,

an Ärzte, Putzfrauen, Therapeuten,

an alle, die hier tätig sind,

würd` wiederkommen, ganz bestimmt.

 

Herzlichen Dank

 

Birgit Stöcken

Reha 07.06. - 05.07.17

 

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Reaktionen der Teilnehmer in der VMK-Reha

 

"Es tat mir gut mir körperlich wieder etwas zuzutrauen. Ich werde mich zu Hause nicht mehr so zurückziehen, sondern wieder aktiver das machen, was für mich gut ist." (w. 58 J.)

 

"In der Gruppe habe ich mich total wohl gefühlt. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen. Ich habe jetzt keine Angst mehr zuhause Dinge anzupacken, vor denen ich vorher Angst hatte." (w. 46 J.)