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Orthopädie

Wir kümmern uns um alle orthopädischen Erkrankungen, die durch Degeneration und Unfälle verursacht werden. Wir sind zusätzlich spezialisiert auf die Rehabilitation nach Operationen am Haltungs- und Bewegungsapparat.

Leitung der Orthopädie

Dr. med. Martin Vogel

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In Bewegung bleiben

Wir sind spezialisiert auf die Behandlung verschiedener orthopädischer Erkrankungen, sei es aufgrund von Degeneration oder Unfällen.
Darüber hinaus legen wir einen besonderen Fokus auf die Rehabilitation nach Operationen am Haltungs- und Bewegungsapparat.

Unser Therapieansatz basiert auf dem Konzept der „Bewegten Reha“, bei dem wir regelmäßige und ausdauernde körperliche Aktivität im Mittelpunkt stehen. Durch gezielte Bewegungstherapie, die dem jeweiligen Krankheitsbild und der Belastbarkeit angepasst sind, unterstützen wir Sie dabei, die Häufigkeit und Intensität Ihrer Beschwerden im Alltag eigenständig positiv zu beeinflussen.

Bei uns stehen Sie als Mensch im Fokus: Sie sollen sich wohl und gut betreut fühlen. Deshalb bieten wir Ihnen eine medizinische Versorgung in einer freundlichen und unterstützenden Umgebung.

Sie werden von einem hochqualifizierten Team begleitet, das Ihnen hilft, Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Beweglichkeit zurückzugewinnen. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg zu einem aktiven und schmerzfreien Leben beschreiten.

Wir bieten stationäre und ganztägig ambulante Rehabilitationen an für Patienten mit:

1. mit degenerativen Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates:

Degenerative Erkrankungen

Degenerative Erkrankungen wie der Gelenkverschleiß, chronische Entzündungsprozesse und mechanische Überlastungen können zu hartnäckigen Schmerzen führen, die die Mobilität und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Jedes Gelenk kann betroffen sein. Infolge der Schmerzen kommt es zu einer Schonung des Gelenkes. Die gelenkführende Muskulatur wird schwächer, die Gelenkverbindung lockerer und unter Belastung kommt es infolge der Stellungsänderung der Gelenkflächen zueinander zur Gelenkdeformität. Leitsymptome sind Belastungsschmerzen, „Anlaufschmerzen“ am Morgen oder nach Ruhephasen, schmerzhafte Bewegungseinschränkungen, eine Überbelastung benachbarter Gelenke oder der Wirbelsäule, eine Gelenkergussbildung sowie gegebenenfalls ein unsicheres, hinkendes Gangbild. Auch zunehmende Bewegungseinschränkungen der betroffenen Gelenke sind häufig anzutreffen.

Ziel der Rehabilitation ist es, die Funktion des Gelenkes durch gezielte Physiotherapie, Physikalische Therapie und gegebenenfalls schmerz- und entzündungshemmende Medikamente so lange wie möglich zu erhalten. Oft kann die Belastbarkeit der Gelenke mit nur wenigen, aber individuell angepassten Hilfsmitteln so verbessert werden, dass der Alltag leichter zu bewältigen ist. Diese Unterstützung bieten wir unseren Patienten schon während der Rehabilitation.

Rückenschmerz

Fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens einmal an Kreuzschmerzen, die auch als Hexenschuss, Ischias oder Lumbago bekannt sind. Gewöhnlich sind sie harmlos und müssen kein Grund zur Sorge sein. In den meisten Fällen gehen die schmerzhaften Signale von der Muskulatur, den Sehnen und Bändern bzw. von den kleinen Gelenken der Wirbelsäule aus. Daneben können seelische Dauerbelastung und Stress Muskelverspannungen auslösen, die die Schmerzwahrnehmung steigern. Auch hier lassen sich auch die Schmerzen durch ein gezieltes aktives Training positiv beeinflussen. Eventuell ist eine begleitende Stressbewältigung oder ein Entspannungstraining sinnvoll.

Nur selten liegen ernsthafte Erkrankungen zugrunde. Hinweise darauf sind: 

  • Eine vorhergehende Verletzung z.B. durch Unfall oder Sturz 
  • Lähmungserscheinungen 
  • Sich stark verschlimmernde Kreuzschmerzen 
  • Eine bekannte Osteoporose 
  • Eine bekannte Tumorerkrankung, ungeklärter Gewichtsverlust, Fieber 

Oft ist die Ursache nicht erkennbar. Das ist positiv zu bewerten, weil damit schwerwiegende Schäden der Wirbelsäule ausgeschlossen sind. 

Ziel der Rehabilitation ist es, durch regelmäßige Bewegung, gezieltes Muskeltraining sowie richtigen Umgang mit Stress und Belastung Schmerzlinderung oder sogar Schmerzfreiheit zu erreichen. Für den langfristigen Erfolg ist die Übernahme der geeigneten Maßnahmen in den Alltag entscheidend. Dazu leiten wir unsere Patienten eingehend an. 

Osteoporose

Bei der Osteoporose handelt es sich um einen Substanz- und Stabilitätsverlust des Knochens. Ein typisches Zeichen ist der langsam zunehmende Rundrücken, der sogenannte „Witwenbuckel“. Im Rahmen normaler Stoffwechselvorgänge laufen im Knochen ständig knochenaufbauende und -abbauende Prozesse im Gleichgewicht miteinander ab. Bei der Osteoporose überwiegt der Knochenabbau. Häufige Folgen sind z.B. Wirbelkörperbruch, Schenkelhalsbruch oder Handgelenksbruch. Das Osteoporoserisiko und die möglichen Folgen können verringert werden durch eine geeignete Ernährung, das Vermeiden von Stolperfallen in der Wohnung und durch regelmäßige Bewegung.

Ziel der Rehabilitation ist es, die Muskulatur mit gezielter Physiotherapie zu stabilisieren und den Knochenaufbau anzuregen. Die Beweglichkeit und Belastbarkeit werden dadurch verbessert, alltägliche Bewegungen fallen leichter und die Schmerzen lassen nach. Uns ist es sehr wichtig, unseren Patienten aufzuzeigen, wie sie der Osteoporose auch nach der Rehabilitation vorbeugen können.

2. nach operativen Eingriffen:

Bei Bandscheibenvorfall

Im natürlichen Alterungsprozess kommt es zu Veränderungen des Flüssigkeitshaushaltes in unserem Körper. Die Elastizität der Gewebsstrukturen nimmt ab. Bei einem Muskelungleichgewicht kann es dann infolge einer spontanen Bewegung durch eine kurze Überlastung des äußeren Bandscheibenfaserringes zu einem Einriss kommen. Ein Teil des weichen Innenkernes tritt aus und führt durch eine Einengung des Wirbelkanals zum Druck auf die dort verlaufenden Nerven (Bandscheibenvorfall). Starke, ausstrahlende Schmerzen und ein Taubheitsgefühl sind die Folge. Bei sehr ausgeprägter Störung können auch Lähmungen auftreten. Wenn durch konservative Behandlung mit intensiver Schmerztherapie, Stufenbettlagerung und Physiotherapie keine Besserung erzielt werden kann, ist oft eine Bandscheibenoperation erforderlich. Hier gibt es unterschiedliche Verfahren, die vom Operateur dem aktuellen Untersuchungsbefund entsprechend ausgewählt werden. Ziel ist die Druckentlastung der betroffenen Nerven, um die Schmerzen zu lindern und Ausfallerscheinungen zu verbessern. 

Ziel der Rehabilitation ist es, durch physiotherapeutisches Training das muskuläre Gleichgewicht wieder herzustellen. Wir legen großen Wert darauf, unsere Patienten in ihrer Körperwahrnehmung zu schulen, um künftige Überlastungen und damit die Gefahr eines erneuten Bandscheibenvorfalls zu vermeiden. 

Wirbelsäulenoperation

Operative Eingriffe an der Wirbelsäule können bei unterschiedlichen Erkrankungen oder Verletzungen erforderlich werden. Dazu gehören z. B. unfallbedingte Wirbelkörperfrakturen, osteoporotische Wirbelkörpereinbrüche, Wirbelsäulendeformitäten wie eine starke Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) oder Instabilitäten (Wirbelgleiten). In Abhängigkeit von der Grunderkrankung werden unterschiedliche Operationsverfahren eingesetzt. 

Ziel der Rehabilitation ist es, nach Operationen an der Wirbelsäule durch eine langsam aufbauende, muskulär stabilisierende Behandlung Schonhaltungen und somit Fehlbelastungen abzubauen. Durch das Einüben der richtigen Bewegungsabläufe schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass unsere Patienten möglichst wieder in ihr gewohntes soziales und berufliches Alltagsleben zurückkehren können. Eine seelische Stabilisierung kann begleitend von großer Bedeutung sein. Daher bieten wir unseren Patienten je nach individuellem Bedarf psychologische Gespräche zur Verbesserung der Krankheits- und Schmerzverarbeitung sowie das Erlernen von Entspannungstechniken an.

Künstlicher Gelenkersatz

Am häufigsten werden Hüft-, Knie-, Schulter- und zunehmend Sprunggelenke künstlich ersetzt. Den Endoprothesentyp (Oberflächenersatz, Teil- oder Totalendoprothese) und die Art der Implantation (zementfrei oder zementiert) legt der Operateur nach den individuellen Gegebenheiten fest. Thrombosen und Embolien sind mögliche Komplikationen. Dem beugen sowohl die medikamentöse Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten als auch die Frühmobilisation nach der Operation vor. 

Ziel der Rehabilitation ist es, die allgemeinen Fähigkeiten und die Belastbarkeit zu steigern, um eine möglichst optimale soziale und ggf. berufliche Wiedereingliederung in den Alltag zu erreichen. Dazu steht in unserer Klinik die Therapie durch entsprechend qualifizierten Physiotherapeuten im Vordergrund der Behandlung. Nach Operationen im Bereich der Beine werden die Patienten zu richtigem Gehen an Unterarmstützen angeleitet. Unsere Patienten lernen, Hilfsmittel wie langen Schuhlöffel, Strumpfanziehhilfe oder lange Greifzange sinngerecht einzusetzen, wenn damit das Wiedererlangen der Selbstständigkeit unterstützt werden kann. 

3. nach Verletzungen des Bewegungsapparates:

Knochenbrüche und Gelenkverletzungen

Durch Verletzungen im Bereich des Haltungs- und Bewegungsapparates (Knochenbrüche, Bandverletzungen, Gelenkverrenkungen) kann es sowohl nach konservativer Behandlung mit Gelenkruhigstellung im Gipsverband oder mit speziellen Schienen (Orthesen) als auch nach operativer Behandlung (Verplattung, Nagelung, Verschraubung, Bandrekonstruktionen) zu länger dauernden körperlichen Einschränkungen kommen. 

Ziel der Rehabilitation ist es, nach der Versorgung und Frühbehandlung dieser Verletzungen die Gelenkbeweglichkeit und Muskelkraft gezielt zu steigern, um die allgemeine Mobilität und somit die Eigenständigkeit zu fördern. Dies wird durch eine optimal aufeinander abgestimmte physiotherapeutische, physikalische, sport- und ergotherapeutische Behandlung erreicht. Unsere auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Sozialberatungen und psychotherapeutischen Angebote unterstützen unsere Patienten bei ihrer Wiedereingliederung in ihr Alltags- und Berufsleben.

Mehrfachverletzungen

Mehrfachverletzte Patienten leiden zum Einen an den Folgen der Verletzungen am Bewegungsapparat mit meist erheblichen Einschränkungen der Gehfähigkeit und der allgemeinen körperlichen Belastbarkeit. Zum Anderen bestehen häufig zusätzliche Beeinträchtigungen durch Verletzungen innerer Organe oder des Nervensystems. 

Ziel der Rehabilitation ist es, nach Mehrfachverletzungen durch gezieltes Muskelaufbautraining die Mobilität zu fördern und die psychische Verarbeitung des Geschehens bei Bedarf zu unterstützen. Die enge Zusammenarbeit von Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sporttherapeuten, Psychologen, Orthopädietechnikern und Sozialarbeitern ist für uns eine wichtige Voraussetzung dafür, dass unsere Patienten möglichst gut und möglichst schnell wieder in ihren Alltag zurück finden.